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Vergleich · Stand 4. November 2026

Tenways CGO600 Pro oder CGO800S: gleicher Antrieb, beim CGO800S mehr Akku und eine Federgabel

Kurz gesagt

Nehmen Sie das Tenways CGO600 Pro, wenn Sie das Rad oft Treppen hoch- oder hinuntertragen und bis etwa 20 km einfach in der Ebene fahren: Es wiegt 2 kg weniger, mit Zubehör sogar 4 kg, und kostet 100 € weniger.

Nehmen Sie das Tenways CGO800S, wenn Sie 20 bis 25 km einfach pendeln, oft über Kopfsteinpflaster fahren oder kleiner als 1,70 m sind: Es hat 100,8 Wh mehr im Akku, eine Federgabel, einen tiefen Durchstieg und passt laut Tenways ab 1,55 m.

Die Zahlen nebeneinander

Tenways CGO600 ProTenways CGO800S
Rollfrei-Wertung5,56,5
Akku360 Wh460,8 Wh
Reichweite, Näherung ohne Herstellermessung (75 kg, flach, Sommer)58 bis 71 km75 bis 91 km
Gewicht17 kg19 kg
Drehmoment40 Nm40 Nm
Preis heute1.699 €1.799 €

Tenways CGO600 Pro: in Deutschland erlaubt?

Nicht bestätigt: Der Hersteller belegt nicht alle Angaben

Was der Hersteller nicht schriftlich angibt, zählen wir als offen. Lassen Sie sich offene Punkte vor dem Kauf vom Hersteller schriftlich bestätigen.

Tenways CGO800S: in Deutschland erlaubt?

Nicht bestätigt: Der Hersteller belegt nicht alle Angaben

Was der Hersteller nicht schriftlich angibt, zählen wir als offen. Lassen Sie sich offene Punkte vor dem Kauf vom Hersteller schriftlich bestätigen.

Die beiden Tenways teilen sich Motor, Riemen und Bremsen. Im Shop kostet das CGO600 Pro in der New Edition heute 1.699 €, das CGO800S 1.799 €. Regulär sind es 1.799 € und 1.899 €, beide gibt es gerade mit 100 € Nachlass und einer „Black-Friday-Preisgarantie“. Der Abstand bleibt also bei 100 €, mit und ohne Aktion. Ich habe zusammengestellt, was Sie für diese 100 € bekommen und was Sie dafür tragen.

Was bei beiden gleich ist

Hinten sitzt bei beiden der Nabenmotor Mivice M070 mit 250 W und höchstens 40 Nm, gesteuert über einen Drehmomentsensor. Die Unterstützung endet bei 25 km/h. Angetrieben wird über einen Carbonriemen Gates CDN auf einem einzigen Gang, gebremst mit hydraulischen Scheibenbremsen von Tektro. Beide Akkus arbeiten mit 36 V und lassen sich herausnehmen. Die Reifen kommen von CST und sind pannensicher.

Auch die Werbung ist dieselbe: „bis zu 100 km“ Reichweite, und bei der Steigfähigkeit steht für beide Modelle „Geeignet für ebene Straßen“. Versendet wird aus den Niederlanden, laut Tenways in 2 Werktagen, außer bei einzelnen Farben, und das Rad kommt zu 85 % vormontiert.

Akku und Reichweite: der Abstand kommt nur vom Akku

Das CGO600 Pro hat 360 Wh (10 Ah, Zellen von LG), das CGO800S 460,8 Wh (12,8 Ah, Zellen vom Typ 18650). Das sind 100,8 Wh oder 28 % mehr. Rechnerisch kostet jede zusätzliche Wattstunde also knapp 1 €, die Federgabel des CGO800S gibt es obendrauf.

Eine Reichweitenmessung veröffentlicht Tenways für keins der beiden. Unser Rechner setzt deshalb für beide denselben Verbrauch an: 5,5 Wh je Kilometer, den mittleren Wert der drei City-E-Bikes von Fiido, für die es eine Herstellermessung gibt (C11, C11 Pro und C21, ihre Werte reichen von 3,6 bis 7,3 Wh). Daraus folgt, dass das CGO800S in jeder Lage um dieselben 28 % weiter kommt, um die sein Akku größer ist. Dass es 2 kg mehr wiegt und breitere Reifen hat, steckt in der Rechnung nicht drin. Ob es in der Praxis mehr verbraucht als das CGO600 Pro, kann nur eine Messung zeigen, und Tenways veröffentlicht keine.

Bei 75 kg, ebener Strecke und im Sommer ergibt das 58 bis 71 km für das CGO600 Pro und 75 bis 91 km für das CGO800S. Im Winter auf ebener Strecke bleiben mit 80 kg 45 bis 55 km gegen 58 bis 71 km. In der kleinsten Stufe kommt das CGO600 Pro auf 78 bis 95 km. Beim CGO800S käme die Rechnung in dieser Stufe über 100 km, unser Rechner zeigt aber nie mehr als die Herstellerangabe und bleibt bei 100 km stehen.

Was heißt das für den Arbeitsweg? Bei 20 km einfach brauchen Sie 40 km am Tag, das schaffen in der Ebene beide auch im Januar. Bei 25 km einfach sind es 50 km: Mit dem CGO600 Pro wird das im Winter knapp, das CGO800S hat dann noch Reserve. Können Sie im Büro laden, verschiebt sich die Grenze bei beiden, denn der Akku kommt einfach mit ins Haus.

Antrieb: bei beiden nur ein Gang

Hier gibt es keinen Unterschied: Beide Räder haben einen Gang und 40 Nm. Für Steigungen schickt Tenways seine Kunden bei beiden Modellreihen zur Plus-Version mit Kette, 8 Gängen von Shimano Claris und einem Motor mit 50 Nm. Das CGO600 Plus wiegt 18 kg und kostet 1.799 €, das CGO800 Plus wiegt 24 kg und kostet 1.899 €. Wer bergauf fährt, sollte also nicht zwischen diesen beiden wählen, sondern zwischen den beiden Plus-Modellen.

Komfort: Federgabel und Durchstieg nur beim CGO800S

Das CGO800S federt vorne mit einer Gabel von SR Suntour, das CGO600 Pro hat eine Gabel aus Aluminium, eine Federung nennt Tenways nicht. Die Reifen sind beim CGO800S 48 mm breit, beim CGO600 Pro 45 mm. In den FAQ zählt Tenways beim CGO800S neben Radwegen auch Kopfsteinpflaster zu den Einsatzgebieten.

In der Rollfrei-Wertung macht das den größten Teil des Abstands aus. Das CGO800S bekommt 6,5 von 10, das CGO600 Pro 5,5. Beim Komfort steht es 6 zu 3, bei der Reichweite 6 zu 4,5 Punkten. Beim Gewicht bekommen beide die volle Punktzahl, weil beide unter 20 kg bleiben. Die 2 kg Unterschied zeigt die Wertung also nicht, beim Tragen merken Sie sie trotzdem.

Gewicht: 17 gegen 19 kg, mit Zubehör 19 gegen 23 kg

Tenways nennt für das CGO600 Pro 17 kg und für das CGO800S 19 kg, jeweils mit Akku und ohne Zubehör. Mit allem Zubehör sind es 19 und 23 kg, bei einer Toleranz von 3 bis 5 %. Welche Teile Tenways dabei mitzählt, steht nicht auf den Seiten. Das Zubehör, das Tenways zur Newsletter-Anmeldung dazugibt, umfasst beim CGO800S Schutzbleche, Ständer und Gepäckträger, beim CGO600 Pro nur Schutzbleche und Ständer. Wer jeden Tag eine Kellertreppe vor sich hat, trägt beim CGO800S also 2 bis 4 kg mehr.

Das zulässige Gesamtgewicht samt Rad liegt bei 140 kg (CGO600 Pro) und 145 kg (CGO800S). Zieht man das Gewicht mit Zubehör ab, bleiben 121 und 122 kg für Fahrer und Gepäck. Bei der Zuladung liegen die beiden damit praktisch gleichauf.

Rahmen und Körpergröße

Das CGO800S hat einen tiefen Durchstieg und kommt in einer einzigen Größe, laut Tenways für 1,55 bis 1,90 m. Das CGO600 Pro gibt es in M, L und XL. Bei der Größenwahl schreibt Tenways aber nur „170 bis 180 cm“, ohne zu sagen, welche der drei Größen das meint. Wer 1,60 m groß ist, hat beim CGO800S also eine klare Herstellerangabe, beim CGO600 Pro nicht.

Garantie, Ersatzteile und Zubehör

Auf beiden Produktseiten stehen „2 Jahre Garantie“. In den FAQ zum CGO800S schreibt Tenways genauer: 2 Jahre auf Material- und Verarbeitungsfehler, 5 Jahre auf den Rahmen, ab Lieferung. Auf der Seite des CGO600 Pro fehlt diese Aufteilung. Eine eigene Frist für den Akku nennt Tenways bei keinem der beiden. Für das CGO800S verkauft Tenways eine Verlängerung um ein Jahr für 69 €, 169 € oder 249 €, je nach Umfang.

Einen Ersatzakku für die aktuellen Versionen gibt es bei keinem der beiden. Der Akku für 310 € im Shop passt laut Tenways nur zur älteren Classic Edition des CGO600 Pro, für das CGO800S ist gar keiner gelistet. Zugesagt sind auf beiden Seiten Ersatzteile auch nach Ende der Garantie und über 200 Servicezentren in Europa. Das Zubehör, das Sie mit einer Anmeldung zum Newsletter von Tenways gratis bekommen, hat beim CGO600 Pro einen Wert von 98 €, beim CGO800S von 154 €. Einzeln kosten die Schutzbleche 59 € (CGO600 Pro) und 75 € (CGO800S).

Licht und Klingel

Beide Räder bekommen oben im Kasten „nicht bestätigt“, weil Tenways zu Gasgriff und Schiebehilfe nichts schreibt. Die Beleuchtung nennt Tenways bei beiden „StVZO-konform“, eine Bauartgenehmigung steht auf keiner der beiden Seiten. Beim CGO600 Pro sitzt das Rücklicht am hinteren Schutzblech, also an einem Teil, das bei der Bestellung als Zubehör läuft. Beim CGO800S nennt Tenways ein integriertes Rücklicht. Im Datenblatt steht bei keinem der beiden eine Klingel, § 64a StVZO verlangt am Fahrrad aber eine helltönende Glocke.

Mein Urteil

Wenn Sie das Rad jeden Tag tragen müssen und Ihr Weg bis etwa 20 km einfach durch flaches Gelände führt, nehmen Sie das CGO600 Pro. Es ist mit Zubehör 4 kg leichter, kostet 100 € weniger, und für diese Strecke reicht sein Akku auch im Winter.

Wenn Sie 20 bis 25 km einfach pendeln, über Kopfsteinpflaster fahren oder bequem durch den Rahmen steigen wollen, nehmen Sie das CGO800S. Für 100 € bekommen Sie 28 % mehr Akku und eine Federgabel, und nach unserer Rechnung bleibt Ihnen damit auch im Winter Reserve. Das gilt erst recht, wenn Sie kleiner als 1,70 m sind, denn nur beim CGO800S nennt Tenways eine passende Körpergröße.

Führt Ihr Weg regelmäßig bergauf, passt keins der beiden. Dann vergleichen Sie besser das CGO600 Plus mit dem CGO800 Plus, beide mit 8 Gängen und 50 Nm.

Tenways CGO800S
Zulassung nicht bestätigt

Tenways CGO800S

Rollfrei-Wertung 6,5 von 10

Gewicht19 kg
Reichweite, Näherung75 bis 91 km
Preis1.799 €
Zum Angebot

Häufige Fragen

Wie viel weiter kommt das CGO800S mit seinem größeren Akku?

Bei 75 kg auf ebener Strecke im Sommer rechnen wir für das CGO600 Pro mit 58 bis 71 km, für das CGO800S mit 75 bis 91 km. Im Winter auf ebener Strecke mit 80 kg sind es 45 bis 55 km gegen 58 bis 71 km. Tenways veröffentlicht für keins der beiden eine Messung. Wir setzen für beide denselben Verbrauch an, den mittleren Wert dreier City-E-Bikes von Fiido mit Herstellermessung. Der Abstand von rund 28 % kommt deshalb allein aus dem Akkuinhalt.

Welches der beiden passt bei meiner Körpergröße?

Für das CGO800S nennt Tenways 1,55 bis 1,90 m, es gibt nur eine Rahmengröße. Das CGO600 Pro gibt es in M, L und XL, bei der Größenwahl steht aber nur „170 bis 180 cm“, ohne Zuordnung zu einer der drei Größen. Die Sitzrohre messen 500, 540 und 580 mm, beim CGO800S 480 mm. Liegen Sie außerhalb von 1,70 bis 1,80 m und wollen das CGO600 Pro, fragen Sie vor der Bestellung bei Tenways nach.

Gibt es für eines der beiden einen Ersatzakku?

Für die aktuellen Versionen am 4. November 2026 nicht. Der Akku für 310 €, den Tenways als „CGO600 Pro Battery“ verkauft, passt laut Shop nur zur älteren Classic Edition, nicht zur New Edition, um die es hier geht. Für das CGO800S führt der Shop gar keinen Akku. Ist Ihnen ein zweiter Akku wichtig, fragen Sie vor dem Kauf beim Support nach.

Sind beide Räder in Deutschland als Pedelec erlaubt?

Tenways nennt für beide 250 W und Unterstützung bis 25 km/h. Ob es einen Gasgriff oder eine Schiebehilfe gibt, steht auf keiner der beiden deutschen Produktseiten. Deshalb zeigen beide Kästen oben „nicht bestätigt“. Eine Klingel steht bei keinem der beiden im Datenblatt, und eine Bauartgenehmigung für das Licht nennt die Marke ebenfalls nicht.